Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum

Look what has popped up in the Weiden town centre!

Guck was in der Altstadt aufgetaucht ist!

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No lights or decorations yet, but we have time. A little bit of time. It is, after all, only twelve more days until the Weihnachtsmarkt – or, as Weiden calls it, the Christkindlmarkt – begin. Did you know that their first Weihnachtsmarkt happened in 1600? 1600. Bring on the hot, sugared almonds and schneebällchen, and standing around shivering, downing hot cups of glühwein to warm the bones.

Noch keine Lichter oder Dekorationen, aber wir haben Zeit. Ein kleines bisschen Zeit. Es sind nur noch zwölf Tage bis der Weihnachstmarkt – oder, wie Weiden es nennt, Christkindlmarkt – anfängt. Hast du gewusst, dass der erste Weidener Christkindlmarkt 1600 statt fand? 1600. Ich bin vorbereitet auf warme Zuckermandeln und Schneebällchen, und daruaf, herumzustehen und heiße Becher mit Glühwein zu trinken, um meine Knochen aufzuwärmen.

And just in case it felt left out, even the Rathaus has its own little Christmas tree.

Und im Fall, dass sich das Rathaus ausgeschlossen fühlt, hat seinen eigenen Tannenbaum.

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Have a lovely weekend!

Schönes Wochenende!

Catch up on other posts in the Bilingual Post Challenge …

In French // Auf Franzoesisch

French flag

So here is something rather cool. A few weeks ago, The German Embassy in Paris approached me about using some of my pieces on Germans, on their site. Swayed by the idea of being translated into French (ego = appealed to) to reach an even larger audience with my inane ramblings about the German people, I said … oui.

So, if you read French and feel like going a bit crazy by reading an article in French, by an Australian writer, about Germans … you’ll find it here!

Have a lovely weekend!

Hier ist etwas cooles. Vor ein paar Wochen hat mich die deutsche Botschaft in Paris gefragt, ob sie ein paar von meinen Artikeln auf ihrer Internetseite veröffentlichen kann. Ich war von der Idee begeistert, dass meine ausschweifenden Artikel über die Deutschen auf französisch übersetzt werden (ego = geschmeichelt) und so ein größeres Publikum erreichen können. Also habe ich “oui” gesagt.

Wenn du also französisch lesen kannst und ein bisschen verrückt sein möchtest, dann kannst du einen Artikel auf französisch, von einer australischen Schriftstellerin über Deutsche lesen … hier findest du den Artikel.

Schönes Wochenende!

And here are the other Bilingual Challenge posts.

Gluehwein and Zwiebelkuchen

It’s freezing cold today. Well, 6 degrees, which is quite cold enough, certainly almost too cold for Autumn coats. If this weather keeps up, we’ll be retiring our trendy mid-season numbers earlier than expected, and zipping into the lined, insulated, faux-fur-trimmed Serious Coats before November’s out. I say trendy mid-season coats and omit the adjective when referring to Serious Coats, because when it’s sub-zero, you don’t care about being attractive, you just care about being warm, which generally equates to being bulky and firmly zipped, as opposed to more streamlined and jauntily buttoned.

Es ist heute eiskalt. Nun, 6 Grad, und das ist kalt genug, definitiv zu kalt für eine Herbstjacke. Wenn es weiter sehr kalt bleibt, werden wir unsere stilvollen Übergangsjacken früher als erwartet in den Ruhestand schicken und unsere richtigen Mäntel schon vor Ende November anziehen müssen. Ich sage ‘stilvolle’ Übergangsjacke und vermeide dieses Wort in Bezug auf die Winterjacken, denn wenn es unter Null Grad ist, kümmert man sich nicht darum, attraktiv zu sein, man sorgt sich nur darum zu warm sein, und das bedeutet klobig zu sein und nicht schlank und stylisch.

It being All Saints Day, a day of remembering the dead, Bavaria (and other states in Germany, although not all) is taking the day off. Which is so unusual, the Bavarians never have public holidays … I don’t know how they survive the year with so few days off, poor things. The church bells, however, aren’t taking the day off, and have been merrily ringing and singing since 6am.

Es ist Allerheiligentag, ein Tag an dem man sich an die Toten erinnert, in Bayern (und andern Ländern in Deutschland, aber nicht in allen) ist ein Feiertag. Das ist komisch … die Bayern haben nie Feiertage … Ich weiß nicht, wie sie mit so wenigen Feiertagen überleben, armes Ding. Die Kirchenglocken aber, haben keinen Feiertag, und seit 6 Uhr haben sie sehr fröhlich gespielt.

So it’s a cold, public holiday and the first day of a month closer to Christmas than last month. What does all of this essentially scream?

GLÜHWEIN!

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First bottle on the stove, warming up, ready to be poured into mugs and then mouths. And because I have an excessive amount of onions and cream to use up, guess what German stalwart will be joining the glühwein?

ZWIEBELKUCHEN!

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And because it’s Friday, the glühwein shall be supped and the zwiebelkuchen stuffed (in) while watching …

THE VOICE OF GERMANY!

I think I’m on German overload (language, food, culture … all of it.)

Es ist kalt, ein Feiertag, und der erste Tag von einem Monat, welcher in der Nähe von Weihnachten ist. Was bedeutet das?

GLÜHWEIN!

Die erste Flasche wird gerade auf dem Herd aufgewärmt, fertig um in die Becher gegossen zu werden und dann in Münder. Außerdem, denn ich habe zu viele Zwiebeln und Sahne, die ich benutzen muss, was denkst du was ich kochen werde?

ZWIEBELKUCHEN!

Und weil es Freitag ist, was denkst du werden wir gucken?

THE VOICE OF GERMANY!

Ich glaube ich bin am Limit mit Deutschland (Sprache, Kultur, Essen … mit Allem).

And here are the other Bilingual Challenge posts.

Ginger Biscuits and The Voice // Ingwer Kekse und The Voice

It’s Friday, which means … it’s Bilingual Post Challenge Day, a day in which I force myself to pen a few thoughts in English/write meaningless rubbish, and then translate it all into German. I wasn’t going to do it today, I was going to try and claim I had nothing to talk about (redundant, this entire exercise isn’t about that, nor, some may argue, is blogging) and slither into the weekend having failed at – for this week – my very own self-set challenge.

Then I got a grip and started thinking about things I could write about (deceptively difficult.)

Heute ist Freitag und, dass heißt … es ist Bilingual Post Challenge Tag. Heute muss ich ein paar Gedanken, kompletter Müll, auf Englisch schreiben und danach nach Deutsch übersetzen. Ich habe heute keine Lust, es zu machen. Ich wollte ‘ich habe garnichts, über das ich schreiben kann’ sagen (egal, darum geht es hier bei nicht … das Gleiche könnte man auch zum “blogging” sagen) und ins Wochenende schlittern, obwohl ich diese Woche bei meiner Aufgabe versagt hätte

Dann habe ich mich zusammengerissen und dachte über Dinge nach, über die ich schreiben könnte (überraschend  schwierig).

Things like the stem ginger biscuits currently baking in the oven. SG’S Mum, having noted my fondness for ginger biscuits, sent packets of soft ginger ‘bonbons’ in the post – perfect for dicing and using to make biscuits of the type I can’t seem to find here (unless it’s England week at Lidl.)

Ich könnte über meine Ingwer Kekse, welche jetzt im Backoffen, schreiben. Die Mama von SG hat meine Liebe für Ingwer bemerkt und ein paar Pakete Ingwerbonbons mit der Post geschickt, diese sind perfekt um zerschnitten und als Zutat in Keksen hinzugefügt zu werden, weil ich diese Art Kekse nicht in Deutschland finden kann (es sei denn, es ist englische Woche bei Lidl).

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Or, I thought, I could write about The Voice of Germany which is holding the nation (me and SG) in thrall. Samu. I mean, what a guy. What a cool, elfin, German-wrestling, deep-voiced dude. I’ve noticed that there are loads of Americans and a sprinkling of Scandinavians auditioning this year. I love it. I understand their German (the pace, word choice and syntax of second-language-speakers is always easier to understand, because it’s often to n’sync with my own). Also, the German support networks (families/friends) who wait in the corridor, lose their shit. Have a look around the 1.30 mark onwards. I’ve said it before and I’ll say it again … Germans are unexpectedly excitable people.

Oder, dachte ich mir, ich könnte über The Voice of Germany – es hält das Land in Atem (ich und SG) – schreiben. Samu. Was für ein Typ. Was für ein cooler, elfischer, mit der deutschen Sprache ringender, tiefstimmiger Kerl. Ich habe etwas bemerkt – es gibt sehr viele amerikanische und ein paar skandinavische Teilnehmer dieses Jahr. Ich liebe es. Ich verstehe ihr Deutsch (das Tempo, Wortwahl und der Syntax sind oft wie mein Deutsch). Außerdem dreht die deutsche Unterstützung, (Familie/Freundin) welche in dem Korridor wartet, völlig durch.  Guck ab 1.30. Ich habe es vorher gesagt und ich werde es noch mal sagen … Die Deutschen sind unerwartet erregbar Leute.

Then I got another grip and thought, it doesn’t matter what you write about today. As long as you write something, put it into German and spend the rest of the day feeling learned and smug about it, you’ve done your job.

Dann habe ich mich nochmal zusammengerissen und dachte … es ist egal, worüber ich heute schreibe. Solange ich etwas schreiben, es nach Deutsch übersetzte und den Rest des Tages damit verbringe, mich schlau und selbstgefällig zu fühlen habe ich meinen Job gemacht.

So I did.

Das habe ich gemacht.

Feeling smug.

Ich fühle mich selbsgefällig.

Oh and if you feel like some more German, check out this week’s Englisch Macht Spaß post on idioms. So much fun.

Wenn ihr mehr Deutsch möchtet, dann lest den Post von dieser Woche, English Macht Spaß , über Idioms. Sehr viel Spaß.

And here are the other Bilingual Challenge posts.

Have a lovely weekend.

Schönes Wochenende!

A Day in Cheb // Ein Tag in Eger

A short drive from here, say twenty minutes, lands you in the Czech Republic. We haven’t taken as much advantage of this as you’d think, unlike a lot of border-dwellers, who pop across regularly for cheaper fuel and a perusal of the tax free shop. Last year we drove to Pilsen for the day, but we’re yet to get to Prague together (I was there in 2007 with my backpacking pals, it was a blur of huge meals, castles, unbelievably strong schnapps, and Kafka). Prague is on the list of places to cover while we’re living here. As is Budapest. And the Black Forest. And, you know, loads of other places, should time and money permit us the luxury.

Eine kurze Autofahrt von hier, circa 20 Minuten, und man landet in der Tschechischen Republik. Wir haben nicht so viele Vorteile ausgenutzt wie man vielleicht denken würde, im Gegensatz zu vielen Grenzbewohnern, die regelmäßig für billigen Kraftstoff und die Travel- Free Shops hinüberfahren. Letztes Jahr fuhren wir für einen Tag nach Pilsen, aber bis jetzt sind wir noch nicht zusammen in Prag gewesen (ich war dort im Jahr 2007 mit meinen Rucksackreisefreunden und es war eine Mischung aus riesigen Mahlzeiten, Burgen, unglaublich starkem Schnaps und Kafka). Prag ist auf der Liste von Orten, welche wir besuchen möchten, solange wir hier wohnen. Genau so wie Budapest. Und der Schwarzwald. Ebenso wie viele andere Orte, sollten Zeit und Geld uns diesen Luxus gönnen.

A water feature in Cheb's old town square.
A water feature in Cheb’s old town square.

But to Cheb (Eger, to the Germans), a town that has enjoyed – for lack of a better word – a tumultuous history that has seen it volleyed back and forth between kingdoms, countries, regimes, and states, since it was first officially proclaimed as a town in 1203. It has been Slavic, East Franconian, Swabian, and Bohemian, invaded by Sweden, proclaimed as a free royal town, burnt down, reigned over by a man who married his daughter and fathered two children with her (indeed the town square is named after him), the publishing home of National Socialism publication Der Hammer, visited and marched upon by Hitler, annexed to Germany and returned to (then) Czechoslovakia. It has also seen civil unrest between its Sudetenland German population and the Czechoslovak administration, and after WW2, the Sudetenland population were expelled and sought refuge in Bamberg.

Phew. A lot can happen in around eight hundred years.

Cheb (Eger für die Deutschen) hat, in Ermangelung eines besseren Wortes, eine turbulente Geschichte genossen. Es wurde zwischen Königreichen, Ländern, Regierungen und Staaten hin und hergestoßen, seitdem es im Jahre 1203 offiziell den Stadtstatus erhalten hat. Die Stadt war Slawisch, Ostfränkisch, Schwäbisch und Böhmisch, wurde durch die Schweden erobert und als freie königliche Stadt verkündet, niedergebrannt und beherrscht von einem Mann, der seine eigene Tochter heiratete und ihr zwei Kinder schenkte (in der Tat ist der Stadtplatz nach ihm benannt). Außerdem wurde in Cheb die nationalsozialistische Zeitung “Der Hammer” veröffentlich. Die Stadt wurde von Hitler besucht und später eingenommen, nach dem Krieg jedoch wieder an die damalige Tschechoslowakei zurückgegeben. Außerdem hat Cheb Unruhen zwischen den deutschen Sudeten und der tschechoslowakischen Regierung gesehen. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die deutschen Sudeten vertrieben und fanden in Bamberg Zuflucht.

Puh. In rund 800 Jahren kann eine Menge geschehen.

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Cheb castle

Forty-five minutes after leaving Weiden, we pulled into a carpark manned by an old man with perfect German and a bum-bag. We paid him his calculated-on-the-spot fee and found ourselves in George of Podebrady (remember the man who married his daughter?) Square, the centre of the old town. Each building was a different colour, the square seemingly hemmed by rows of (ornately roofed) sweets.

Fünfundvierzig Minuten nachdem wir Weiden verlassen hatten, fuhren wir auf einen Parkplatz, welcher von einem alten, deutsch sprechenden Mann mit Bauchtasche bewacht wurde. Wir bezahlten die im Kopf berechneten Parkgebühren und fanden uns auf dem George von Podebrady (erinnert ihr euch an den Mann, der seine Tochter geheiratet hat?) Platz wieder, dem Zentrum der Altstadt. Jedes Gebäude hatte eine andere Farbe, der Platz war umgeben von bonbonfarbenen, kunstvoll gedeckten Gebäuden.

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Examples of Špalíček houses (late Gothic period).

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We wandered down an alley that is a remnant from the Middle Ages, a classic example of where villagers dumped their waste, encouraging infestations of rats. Now it’s clean an sweet-coloured too, but I like to think the faint scent of years of human waste still lingers.

Wir wanderten durch eine Gasse, welche ein Überbleibsel aus dem Mittelalter und ein klassisches Beispiel dafür ist, wo die Bewohner ihren Abfall entsorgten und so den Rattenbefall förderten. Jetzt ist die Gasse sauber und bunt gestrichen, aber mir kommt es so vor, als könnte ich den schwachen Duft der jahrelang hier entsorgten menschlichen Abfälle noch riechen.

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The coloured houses followed us, or we them, to Cheb Castle.

Die farbigen Häuser folgten uns, oder wir ihnen, bis zu Cheb’s Burg.

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Cheb Castle dates back to around 1180, and while not a lot is left of it today, it’s still quite something. You cannot, however, smoke a pipe upon entering its grounds, grounds which contain old Slavic graves, original turrets and a big old canon. And elevated views across the town.

Die Burg Chebs stammt aus der Zeit um 1180. Von ihr ist nicht mehr viel übrig, aber doch noch genug für einen Besuch. Man darf jedoch keine Pfeife auf dem Gelände rauchen, welches alte slawische Gräber, originale Türmchen und große, alte Kanonen beherbergt, ebenso wie einen erhöhten Blick über die Stadt.

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What does remain intact is the two-storeyed Chapel of St Erhard and Ursula. The narrowest of winding staircases that separates the levels is punctuated by holes in the wall, in which they have recreated rooms as they would have been used hundreds of years ago.

Noch übrig ist die intakte zweistöckige Kapelle St. Erhard und Ursula. Die enge Wendeltreppe, welche die Ebenen trennt, wird durch Löcher in der Wand unterbrochen, in denen sich nachgebaute Zimmer befinden, so wie sie vor Hunderten von Jahren verwendet wurden

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The Black Tower also remains and a heart-attack inducing will spit you out at the top of it. The steps are a touch rickety, and my God, my legs still hurt … but … it was all red roofs and the wonderful Church of St Nicolas.

Auch der Schwarze Turm steht noch. Eine sehr enge Öffnung spuckt einen auf seiner Spitze aus. Die Schritte sind ein wenig wackelig und, mein Gott, meine Beine tun immer noch weh, aber all das war es wert für die roten Dächer und die wunderschöne Kirche St. Nicolas.

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We didn’t, of course, leave without eating – goulash for me, a meat plate for my more carnivorous German family – or stopping by the tax-free shop to pick up an assortment of arbitrary treats like Bassets Wine Gums and litre bottles of Ouzo and Baileys.

Wir sind natürlich nicht ohne zu essen zurückgefahren, Gulasch für mich, Fleischplatten für meine fleischliebende deutsche Familie, und auch nicht ohne bei dem Travel- Free Shop anzuhalten um ein Sortiment an willkürlichen Leckereien wie Bassets Wine Gums und Literflaschen Ouzo und Baileys zu kaufen.

A splendid day out, indeed.

Ein herrlicher Tag, in der Tat.

Catch up on the posts from the bilingual post challenge (that I set myself):

*** This was a far, far more complicated post than I a) should do and b) am capable of doing solo. Much thanks must go to SG, who gently suggested perhaps next time I try writing shorter, simpler sentences. I believe I shall. ***

Hibernation // Winterschlaf

It’s darker in the mornings now, the wet roads reflecting headlights as cars whoosh through puddles, and evening makes her presence felt around half past four. Half past four. Not half past nine, as she does in Summer, and even then, reluctantly. But Summer is long gone, despite having only really ended (according to the calendar) two or so weeks ago. Summer has checked out.

Es ist jetzt dunkel am Morgen, die nassen Straßen spiegeln die Scheinwerfer der Autos, während sie durch Pfützen rauschen und der Abend beginnt um halb fünf. Halb fünf. Nicht halb zehn, wie im Sommer, und sogar dann, widerwillig. Aber der Sommer ist längst vorbei, obwohl er, laut Kalender, erst vor zwei Wochen endete. Der Sommer hat ausgecheckt.

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It’s getting cold, too, the last two days have hovered, somewhat ominously, below ten degrees, and the next few will too. It’s cold enough for heaters, too cold to leave windows open at night, too cold to duck outside without a jacket. It snowed in Munich yesterday. There have been murmurs swirling that we’re in for a long, hard Winter. I thought last Winter was long and hard enough – it snowed in April this year. April.

Und es ist kalt. Die letzten zwei Tagen waren bedrohlich unter zehn Grad, genau so, wie es die kommenden Tage sein wird. Es ist kalt genug für die Heizung, zu kalt, um in der Nacht das Fenster offen zu lassen, zu kalt, um draußen ohne Jacke zu spazieren. Gestern hat es in München geschneit. Ich habe Gerüchte gehört, dass dieser Winter sehr lang und hart werden wird. Ich dachte, dass der letzte Winter schon lang und hart genug war,es hat schließlich dieses Jahr noch im April geschneit. Im April.

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With Autumn folding, seemingly rather quickly, into Winter, this means but one thing; I am preparing to hibernate. Like a bear, come Winter, I all but shut down, available only on the mental level required to eat and drink. While Spring and Summer usually turf me out of bed at a respectable hour, now I have no urge to leave it. While warmer weather often dulls one’s appetite, now all I can think about is making and eating Apple Crumble. With cream. And a glass of glühwein.

Der Herbst geht schnell in den Winter über, das bedeutet etwas: ich bereite mich auf den Winterschlaf vor. Wie ein Bär, wenn der Winter kommt, fahre ich meinen Körper einfach soweit runter, dass ich noch essen und trinken kann. Während ich im Frühling und im Sommer normalerweise zu einer frühen Stunde aufstehe, habe ich jetzt keine Lust aufzustehen. Warmes Wetter macht einen nicht sehr hungrig, aber jetzt kann ich nur noch daran denken Apple Crumble zu backen und zu essen. Mit Sahne. Und einem Glas Glühwein.

Apples for the crumble, already bought.
Apples for the crumble, already bought.

If I can rouse myself enough, I have made the decision that I am going to enjoy this Winter (and what we’re going to be given of Autumn which seems, at this point, not a lot.) I am going to go against all history, all instinct, all sun-loving-heat-worshipping-dress-wearing grains that make up my being and enjoy Winter. Bring on the snow, the glühwein, the sweating beneath layers of clothes in overbearingly air-conditioned shops and then instant frostbite upon stepping outside.

If all else fails, I’ll just sleep.

Im Falle, dass ich mich selbst genug wachrütteln kann, habe ich mich entschieden, den Winter zu genießen (und das Bisschen Herbst was wir bekommen, so wie es im Moment aussieht, aber nicht sehr viel). Ich werde gegen meine Geschichte und Instinkte, gegen mein Sonne-liebende-Hitze-verehrende-Kleider-tragendes Ich ankämpfen und den Winter genießen. Her mit dem Schnee, dem Glühwein, dem Schwitzen unter Lagen von Kleidung in viel zu heiß klimatisierten Läden und dem sofortigen Erfrieren beim Verlassen eben dieser Läden.

Falls Alles scheitert, werde ich einfach schlafen.

***

Catch up on other bilingual posts, a weekly challenge I set myself to improve my written German and learn more about how my writing style translates into another language.

A Brother in Town // Ein Bruder in der Stadt

My brother is in town. He flew in this week for a few days in Bavaria, before heading to London. Both SG and I, who otherwise spend a lot of time in each other’s company, were thrilled to receive a guest. We stocked up on Bavarian delights, so my brother could enjoy weißwurst and weißbier and pretzels and cheese for his first breakfast here. Nothing kicks jetlag in the face like a beer for breakfast.

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After our big Bavarian breakfast – not just beer and sausages, but fresh bread rolls, Leberkäse, pretzels, sweet mustard and strong cheese from Tirol – we popped into Nürnberg for more beer and some castle viewing. Last night was dinner of schnitzels and haxe at Weiden’s Ratskeller (a must for anyone visiting, and home of the ‘best Haxe in the world’ according to my German Papa). Today we’re going to Flossenbürg and taking my brother around the concentration camp site, museum and memorial. I went there last year with SG’s Mum and her partner, you can read about it here.

I am going to stop writing now because I keep forgetting, while freestyling in my mother tongue, that I need to translate this into German. Damn. More coming up next week.

Enjoy your weekends!

***As per my new weekly challenge, here’s the post auf Deutsch …***

Mein Bruder ist in Weiden. Er ist diese Woche für ein paar Tage nach Bayern geflogen. SG und ich sind sehr aufgeregt einen Gast zu haben – wir verbringen sehr viel Zeit zusammen. Wir haben bayerische Spezialitäten gekauft damit mein Bruder Weißwurst und Weißbier zu seinem ersten Frühstück hier geneißen konnte. Nichts tritt Jetlag ins Gesicht wie ein Bier zum Frühstück.

Nach unserem großen bayerischem Frühstück – nicht nur Bier und Wurst, auch frische Brötchen, Leberkäse, Brezeln, süßer Senf, und starken Käse aus Tirol – sind wir nach Nürnberg gefahren. Dort haben wir die Burg gesehen.

Letzten Abend hatten wir Schnitzel und Haxe im Weidener Ratskeller (die beste Haxe der Welt, sagte mein deutscher Papa). Heute fahren wir nach Flossenbürg um meinem Bruder das KZ, dessen Museum und Gedenkstätte zu zeigen. Ich war letztes Jahr auch da. Ich bin mit SG’s Mama und ihrem Partner hingefahren. Hier kannst du mehr dazu lesen.

Ich muss jetzt aufhören, weil ich vergesse, dass ich das übersetzen muss. Verdammt. Mehr gibt es nächste Woche!

Schönes Wochenende!

 

Autumn // Herbst

Autumn, is that you? You snuck in the back gate, didn’t you, clipping an hour or so of light from the evenings, pulling armfuls of red leaves down from the trees. But you’re looking good, you’re looking good. I can’t help but note the pumpkins are selling out faster than the shops can stock them, and lebkuchen is already on the supermarket shelves. Please don’t skip ahead too quickly.

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I was never much one for seasons – I was happy with just one, Summer. At a stretch, I could do Spring, because Spring carries with it this sense of excitement, anticipation. My mother, on the other hand, World’s Best Gardener, has always waxed lyrical about the seasons, Autumn being her favourite. To me, Autumn was always a quick slide into Winter. I could understand its pull – red leaves, pumpkin soup, cosy nights, the smell of wood smoke – but Winter was always waiting.

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Autumn in Mum’s garden.

Since being here, I’ve started to get the whole season thing. Parcels of time, so neatly delineated, the switches so obvious, the markers of time so clear. Winter is stark, naked, freezing. Spring air rustles with new growth. Summer days are long and warm. And Autumn, she is smoky and golden. She still means Winter is just around the corner, with her pitch-black mornings and icy fingers that will wrap triumphantly, greedily, around more months than are her share – but that’s okay. Winter is another thing I have gotten a little better at since living here. A little. Probably only because Winter means Christmas and glühwein and markets and twenty-four little boots strung up across the wall, stuffed with treats.

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I found myself in Nürnberg this week and had a pumpkin spice latte. We don’t have Starbucks in Weiden (not because Weiden is steadfastly devoid of all things inauthentic/American/chain storeish, but because there are only so many cafes that can fit in an Altstadt the size of a pea that already has several cafes with names featuring ‘bean’) so it’s always a novelty. The young barista at the machine was a little uncertain as to quite how to make it, checking to see if I had ever had it before, if I’d be able to compare his concoction with previous experience. He was going for the salted caramel shaker when a co-worker stopped him, ‘nein, das ist für Salzkaramellatte!’ Whatever he did with my latte, it was spicy and sweet and comforting.

Autumn, you can stay a while.

*** I’m trying something new! A challenge! And my God, you’ll have to bear with me while I do. For the sake of practice, progress, and keeping my little brain busy, I have decided each Friday I will write an English post and then translate it into German. It will be messy, unattractive and basic. SG has obviously been called in for some assistance (although he claims my English is difficult to translate). Here goes nothing … ***

Herbst, bist du da? Du hast dich durch die hinter Tür Hintertür geschlichen, du hast schon eine Stunde des Tageslichts gestohlen und nimmst händeweise rote Blätter von den Bäumen. Aber du siehst gut aus, du siehst gut aus. Ich habe bemerkt, dass die Kürbisse schneller ausverkauft sind als die Händler sie bereitstellen können, auch Lebkuchen sind schon in den Regalen. Bitte sei nicht so schnell.

Mir sind Jahreszeiten egal. Ich war nur mit einer glücklich – Sommer. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre Frühling auch in Ordnung, denn der Frühling bringt Vorfreude mit sich. Meine Mama, beste Gärtnerin der Welt, hat immer über die Jahreszeit mit sehr viel Liebe gesprochen. Herbst ist ihre Lieblingszeit. Für mich ging der Herbst immer schnell in den Winter über. Ich konnte seinen Charme verstehen – rote Blätter, Kürbissuppe, gemütliche Abende, die der Geruch von brennendem Holz – aber der Winter hat immer gewartet.

Seit ich in Deutschland wohne, verstehe ich dieses ganze Jahreszeiten Ding. Diese Zeitabschnitte, so genau abgegrenzt, die Übergänge so offensichtlich, die Anzeichen der Zeit sind so klar. Winter ist nackt, eiskalt. In der Frühlingsluft raschelt das neue Wachstum. Sommertage sind lang und warm. Und der Herbst ist verraucht und goldig. Der Herbst kündigt den Winter bereits an, mit seinem schwarzen Morgen und eisigen Fingern, die sich gierig um mehr Monate klammern als ihnen zustehen. Aber das ist okay. Winter ist eines von den vielen Dingen, in denen ich ein bisschen besser geworden bin, seitdem ich hier lebe. Ein bisschen. Wahrscheinlich weil Winter Weihnachten, Glühwein und Markt und vierundzwanzig kleine Stiefel bedeutet, welche gefüllt mit Süssigkeiten an der Wand hängen.

Ich war diese Woche in Nürnberg und habe einen Pumpkin Spice Latte getrunken. Wir haben kein Starbucks in Weiden (nicht weil Weiden sich gegen amerikanischen Einfluss wehrt, sondern weil es in der Altstadt bereits zu viele Cafes mit dem Namen und der Größe einer Bohne gibt) also ist es etwas Besonderes. Der junge Barista war sich nicht sicher, wie er den Latte zubereiten sollte, also hoffte er, dass ich bereits solch einen Latte getrunken habe, so dass er sein Gebräu mit meinen Erfahrungen vergleichen konnte. Er griff nach dem Salzkaramelstreuer, wobei seine Kollegin ihn stoppte und sagte, ”nein, das ist für Salzkaramellatte!’ Was auch immer er mit meinem Latte gemacht hat – es war schaf, süß und tröstlich.

Herbst, du kannst hier eine Weile bleiben.

After I did this and hit publish, SG found a couple more errors. In the interests of learning and helping any other readers who are learning, I have crossed out the errors and then put the correct version next to it, so you can compare.